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PAPER ART AWARD 2021

sponsored by d'mage, Canon & Hahnemühle

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PAPER ART AWARD 2021

GOLD

FIENE SCHARP

Fiene Scharp (geb. 1984 in Berlin) studierte Bildende Kunst und Literatur an der Universität der Künste und der Humboldt-Universität in Berlin und erhielt 2012 den Meisterschülerpreis des Präsidenten der Universität der Künste. Sie nahm an zahlreichen Ausstellungen in Europa, Nordamerika und Asien teil, u.a. im Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt, im Kunstmuseum Stuttgart, in der Kunsthalle Bremerhaven, im Londoner Centre for Recent Drawing sowie im Stedelijk Museum 's-Hertogenbosch (NL). Ihre Arbeiten sind in öffentlichen Sammlungen wie dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin oder dem Kunstmuseum Stuttgart vertreten.

Fiene Scharp erhielt mehrere Preise und Stipendien, unter anderem war sie Stipendiatin des Else-Heiliger-Fonds der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Stiftung Kunstfonds. Sie wird von der Galerie Kuckei + Kuckei in Berlin vertreten.

Fiene Scharp, Artist Statement:

Meine Arbeit umfasst repetitive Langzeit-Zeichnungen sowie detailliert geschnittene Papierarbeiten und Bildobjekte, die ich im Kontext der Zeichnung sehe.

Die Feinstrukturen hängen ungerahmt, in leichter Bewegung an der Wand und heben sich nur durch graduelle Schattierungen vom Hintergrund ab.

Ich überführe zweidimensionale Rasterzeichnungen durch mikroskopisches Ausschneiden der Zwischenräume in den dreidimensionalen Raum.

Dabei geht es mir um die minimale Varianz in der Wiederholung.

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Fiene Scharp mit Galerist Hannes Kuckei (Kuckei+Kuckei) und Eveline Eisermann (Hahnemühle). Foto ©AnnetteBerr

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PAPER ART AWARD 2021

SILBER

ASTRID BUSCH

Astrid Busch (geb. 1968 in Krefeld) studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, wo sie Meisterschülerin bei Prof. Katharina Grosse war. Sie nahm an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen, u.a. in Deutschland, Frankreich, Russland, den USA und Brasilien teil. Ihre Werke sind in öffentlichen Sammlungen wie der Kunststiftung NRW, Düsseldorf; dem Neuen Berliner Kunstverein und dem Technikmuseum, Berlin; dem Museum für Angewandte Kunst, Gera, der Artothek in Nürnberg.

Astrid Busch erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien.

Sie wird von der Galerie Rupert Pfab in Düsseldorf vertreten.

 

Astrid Busch verändert Räume in ihrer Gesamtheit, jedoch tut sie das auf eine sanfte und zurückgenommene Art. In ihren ortsspezifischen Rauminstallationen vereint sie Fotografien mit vielerlei Materialien – von eigenen Aufnahmen bis hin zu Archivfunden. Alle diese Teile fügt sie als multimediale Inszenierungen zusammen und schafft so raumgreifende Arbeiten, die mosaikhaft wirken und dennoch immer ortsspezifisch bleiben.

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Astrid Busch mit Galerist Rupert Pfab und den Sponsoren Wilko van Oostrum (Canon), Ul Vohrer (d'mage) und Eveline Eisermann (Hahnemühle). Foto ©AnnetteBerr

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PAPER ART AWARD 2021

BRONZE

ANGELA GLAJCAR

Angela Glajcar (geb. 1970 in Mainz) studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und war Meisterschülerin bei Tim Scott. Von klassischen Werkstoffen wie Stahl und Holz hat sie sich bald gelöst. Ihre Arbeiten, die auf der Verwendung von weißen Papierbögen beruhen, sind ungewöhnlich und bizarr und in ihrem radikalen Purismus markant. (Margareta Sandhofer)

Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen wie den Mainzer ZONTA Kunstpreis, den Emy-Roeder-Preis, den Phönix-Kunstpreis oder den Publikumspreis der Regionale im Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen in 2010. Sie war mit Arbeiten in Einzel- und Gruppenausstellungen von Museen, Galerien und diversen Kunstorten in Deutschland, Italien, den USA und in Hong Kong zu sehen und hat mehrere Kunst am Bau Projekte realisiert. Angela Glajcar wird u.a. von der Galerie Nanna Preußners in Hamburg vertreten.

 

Angela Glajcar erschafft fließende Installationen aus gerissenen Papierbahnen, die durch Schichtungen und Wölbungen plastische Präsenz erlangen und sich mithilfe des einfallenden Lichts zu scheinbar aus sich selbst heraus leuchtenden Körpern entwickeln. Sie reißt mitten in die Bahnen Löcher, die im räumlichen Gefüge Durchblicke und Tiefenperspektiven ermöglichen, oder lässt die geradlinigen und sauberen Papierkanten großzügig ausfransen, um die innere Materialstruktur bloßzulegen. Das Wechselspielt aus Licht und Schatten verwandelt die Arbeiten in ein multidimensionales Werk mit atmosphärischer Wirkung. Gegensätze wie Leichtigkeit und Schwere, Ruhe und Dynamik, Schönheit und Zerstörung werden darin erfahrbar.

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Angela Glajcars Galeristin Nanna Preußners nahm den Preis an. Hier mit Wilko van Oostrum (Canon) und Eveline Eisermann (Hahnemühle). Foto ©AnnetteBerr

Fotocredits: ©Clara Wenzel-Theiler, Courtesy POSITIONS Berlin GmbH / paper positions berlin

Was ist der Paper Art Award
und wofür wird er vergeben

Eine Auszeichnung für herausragende Positionen zeitgenössischer Bildender Papierkunst.

 

Der mit einer Höhe von 36.000€ der höchstdotierte Kunstpreis für skulpturale Papierkunst wird seit 2021 jährlich unter den teilnehmenden Künstler:innen (mit Galerie) auf der weltweit führenden Messe für Papierkunst paper positions berlin vergeben. Eine Fach-Jury aus Galeristen, Kunstschaffenden und Gast-Juroren aus der Kulturwelt wählt die Preisträger:innen aus.

Ausgezeichnet werden drei erstklassige Positionen, die sich in herausragender, impulsgebender und eigenständiger Weise mit dem Werkstoff Papier auseinandersetzen sowie eine innovative Praxis und Potential der künstlerischen Weiterentwicklung vorweisen.

Die Auszeichnung gilt für Kunstwerke, die mindestens eine der folgenden Kriterien erfüllen:

  • ​Es handelt sich um skulpturale oder dreidimensionale Papierkunst.

  • Es handelt sich um künstlerisch bearbeitetes oder künstlerisch verarbeitetes Papier.

  • Es handelt sich um künstlerisch bearbeitete oder verarbeitete Zeichnungen, Malereien oder Prints.

 

​Die Werke der Preisträger:innen werden Teil der ständigen Sammlung von Haus des Papiers 

und bleiben der Öffentlichkeit zugänglich.

paperartaward.com